Ist Campingurlaub in den USA ratsam?

      Camping ist die günstigste Urlaubsform in den USA. Campingplätze und Zeltplätze sind in zahlreichen State Parks, National Monuments und Nationalparks der USA vorhanden. Nachteilig ist vor allem das Extragepäck mit Schlafsack, Isomatte und Zelt. Zudem muß man an den meisten zeltplätzen bis zu einer bestimmten Uhrzeit angemeldet sein, damit man seinen Platz zugewiesen bekommen kann. Zudem sollte der Zeltaufbau noch bei Tageslicht erfolgen. Die Rezeptionen der Hotels und Motels sind dagegen zumeist rund um die Uhr besetzt, so daß man häufig auch sehr spät oder in der Nacht im Hotel oder Motel einchecken kann.
      Ob es eine sinnvolle Reiseart ist, hängt stark von den eigenen Reisevorlieben ab und ob es am gewünschten Reiseziel einen geeigneten Campingplatz gibt. In den Metropolregionen ist dies eher nicht der Fall. Wer im Urlaub viel wandern möchte, kann sich durch das Camping die zum Teil recht langwierige Anfahrt sparen. Nachteilig ist auf jeden Fall das zusätzliche Gepäck, daß man bei der Anreise mit sich führen muß. Nachdem bei vielen Fluggesellschaften der zweite Koffer kostenpflichtig ist, muß man diese Kosten für den Transprt von Zelt, Isomatte und Schlafsack mitberücksichtigen.
      Don't mess with Texas!
      Wenn man in den Nationalparks wandern möchte, ist Camping meistens ideal und auch recht preisgünstig. Für Rundreisen ist der Urlaub im Zelt eher schlecht geeignet. Da sind Wohnmobile, Motels und Hotels besser geeignet. Wenn man im Urlaub eine Rundfahrt zu verschiedenen National Parks und National Monuments macht um dort zu wandern und einige Tage dort zu verbringen ist das Camping bestens geeignet und auch ein besonderes Urlaubserlebnis.